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Danksagung
Der
Autor möchte nicht verabsäumen, derer dankbar zu gedenken, die dieses
Buch mit sanfter Überredung im Sommer 2006 beginnend zur Realisation
brachten. Wer damit gemeint ist, weiß es. Er bedankt sich auch bei all
den treuen Fans und Helfern, die eine Fortsetzung von »Oberrat«
vehement einforderten. Sie wären bereits »oberratsüchtig«. Danke, Knut,
danke, Mirco, danke, Erwin, für das schöne Kompliment und das Vertrauen!
Auch möchte er die böswilligen oder ahnungsfreien Trottel nicht
vergessen zu erwähnen, die ihm zahllose Knüppel zwischen die Beine
warfen, und ohne die dieser Roman viel eher publiziert worden wäre.
Wer damit
gemeint ist, weiß es auch oder sollte es ahnen! Danke auch an die
Bundesrepublik Deutschland, die dem Autor für sein Absurdistan so
endlos viele absurde Situationen und unglaubwürdige, ängstlich gehütete
Geheimnisse zur Verfügung stellte. Über diese Geheimnisse können noch
Generationen von Schriftstellern dicke Romane zusammenspinnen.
Danke auch an die Wähler, die mit sicherem Gespür immer wieder
hospitalistisch die lustigsten und lästigsten Politluschen ins Amt
hieven. Stellen Sie sich mal die Langeweile vor, wenn Könner am
Regierungswerk wären.
In
rechtsempfindsamen Zeiten wie den unseren fühlt man sich gezwungen,
darauf hinzuweisen, daß die durchaus kontroversen Meinungen der
fiktiven Personen deren eigene fiktive Meinungen sind, und nicht
unbedingt die des Autors. Aber es sind Ansichten, die die heutigen
Zeitenläufe zwangsweise hervorrufen. Der Staatsgewalt zum Trotz. Diese
Geschichte ist ja auch nur ein Roman und ausschließlich der etwas
wirren Phantasie des Autors entsprungen. So ein Irrsinn, wie
geschrieben, kann in diesem unserem wohlgeordneten Lande ja auch gar
nicht geschehen! Wie denn auch! Deswegen wären ebenfalls Ähnlichkeiten
mit lebenden oder verstorbenen Personen rein zufällig. Und sollte sich
jemand von den verstorbenen Personen wiedererkennen, hat er des Autors
aufrichtiges Bedauern. Das gilt natürlich auch für die Lebenden.
Unabsichtliche Fehler sind immer seine Fehler, absichtliche auch. Die
eine oder andere Unglaubwürdigkeit kann wahr sein, muß aber nicht.
Auf
unseren deutschen Landen liegt der Fluch, unfähig zur Demokratie zu
sein. Die sich sütsche piano immer wieder in ein Unrechtssystem
verwandelt. Und da sind wir mal wieder. Wie ist das möglich? Wir
wissen nichts! Uns erzählt man seit 60 Jahren Märchen ohne Ende.
Allerdings machen den Autor verschiedene Aussagen sehr nachdenklich.
Wenn ein Sir Winston Churchill sagte: »Das unverzeihliche Verbrechen
Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war, seine Wirtschaftskraft aus
dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu
schaffen, bei dem die Hochfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.«, dann
stellt sich die Sicht der Dinge plötzlich aus einem ganz anderen Winkel
dar. »Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg?« Da tritt auch den bundesdeutsch geschulten Bürgern eine steile Gehirnakrobatikfalte ins Gesicht.
Er, der Autor, hofft hierbei auf anständige deutsche Politiker, so es
sie gibt, die diese Probleme, als Fragen gestellt, wahrheitsgemäß
beantworten. Wenn sie wollen! Wenn sie können! Wenn Sie dürfen! Wenn
sie nicht wie 98% ihrer Kollegen gekauft sind! Von wem auch immer. An
dieser Stelle einen kurzen Gruß an die Atlantik-Brücke. Gute Arbeit!
Es wäre nie die Absicht des Autors gewesen, sich über die geistig
Unterversorgten und genetisch Kriminellen dieser Welt lustig zu machen,
würden eben diese nicht immer wieder direkten oder indirekten Einfluß
auf sein Leben nehmen und ihm in schöner Regelmäßigkeit zu seinen
täglichen Wutanfällen verhelfen. So betrachtet er seine Sottisen als
zur Zeit einzig möglich legale Not- und Gegenwehr. Dieser Roman ist so
was von politisch inkorrekt, daß man das Geblöke der professionellen
Gutmenschen und derer, die sich dafür halten, bis in die M-16 Galaxie
hören wird! Denn wir haben ein gewaltiges Deppenproblem in allen
gesellschaftlichen Bereichen. Und weil uns das in Bälde das Genick
brechen wird, muß es einfach mal angesprochen werden. Es muß ein
Kontrast zu den gleichgeschalteten Jubelpersermedien geschaffen werden,
die sich täglich auf das Äußerste mühen, Scheiße als Schokolade zu
verkaufen.
Auch
könnte der geneigte Leser den Eindruck bekommen, daß den Autor am
heutigen Deutschland so ziemlich alles stört. Richtig! In den letzten
35 Jahren wurde alles, was falsch zu machen war, mit einer geradezu
pathologischen Beharrlichkeit auch falsch gemacht! Wie war das möglich?
Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, daß der Autor wahrscheinlich wie
Sie, lieber Leser, nur vernünftig denkende Freunde und Bekannte hat.
Die Politik, ein Sammelbecken sabbernder Idioten? Oder bösartiger
Korrupties? Beides ist schlimm!
Dieses Buch wurde geschrieben, um des Autors Frage an seinen
Opa zum Dritten Reich in der Wiederholung zur gewohnheitsmäßigen
Ungerechtigkeit der BRDDR oder des zukünftigen »Vierten Reiches unter
fremder NWO-Verwaltung« zu vermeiden:
»Und was hast Du dagegen getan, Opa?«
»Nichts, mein Junge, ich war auch zu feige!«
Aber gehen Sie doch freundlicherweise einfach davon aus: Dieser Roman
ist so frei erfunden, wie es irgend geht, und nichts davon ist wahr.
Oder nahezu fast nichts. Oder so.
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